Herzlich willkommen, schön bist du da!
Herzlich Willkommen in der Bauernhof Spielgruppe Kuhn!
Kinder im Alter von ca. drei Jahren bis zum Kindergarteneintritt können das Leben auf unserem gepachteten Bauernhof hautnah miterleben.
Die frisch gelegten, noch warmen Eier der Hühner ausnehmen, die Kälbchen tränken, Äpfel pflücken und daraus Most pressen oder mit dem Plastiktraktor über den Hofplatz rattern- das und noch viel mehr erwartet die Kinder auf dem Hof.
Zudem knüpfen sie bei uns soziale Kontakte und wir fördern die Sprachkompetenzen.
Wir freuen uns auf euch!
Bauernhofspielgruppe eine Chance für alle!
Spielgruppenzeiten:
Dienstag Vormittag 8:15-11:15
Dienstag Nachmittag 13:45-16:45
Ausser während den Schulferien, siehe Gemeinde Hitzkirch.
Wenn es noch freie Plätze gibt, ist ein Einstieg jederzeit möglich.
Die maximale Gruppengrösse beträgt 12 Kinder.
Die Kindergruppe wird von mindestens zwei Personen betreut.
Ein Schnuppertag ist nach Absprache jederzeit möglich.
Der Preis beträgt pro Halbjahr Fr. 490.-.
Im Preis inbegriffen ist eine gesunde Zwischenverpflegung vom Hof
sowie ein Besuch zu den vier Jahreszeiten im nahe gelegenen Wald.
5 Gründe warum der Bauernhof ein idealer Ort für Kinder ist.
Lernen mit allen Sinnen
Der Bauernhof Kuhn ist ein Paradies für neugierige Welterforscher!
Hier gibt es so viel zu sehen, zu beobachten, zu begreifen, zu ertasten, zu erlaufen, zu fühlen, zu schmecken: von der frisch gemähten Wiese bis zu den noch warmen Hühnereiern, vom Streicheln der jungen Kätzli bis zum Biss in den eben gepflückten Apfel, vom Waten durch den Morast bis zu den Blumensamen in den Händen. Unzählige sinnliche Erlebnisse warten auf kleine Augen, Zungen, Nasen, Ohren, Hände und Füsse. Und aus allem lässt sich schnell ein Spiel machen. Spielgruppenkinder lernen vor allem über das eigene Tun, den Körper und die Sinne: auf dem Bauernhof kommen sie dabei auf ihre Kosten.
Mehr Selbstvertrauen und weniger Allergien dank Tieren
Warum miauen die Katzen? Wieso flattern die Hühner so aufgeregt? Die unbekannten Wesen werden von Woche zu Woche vertrauter, und manchmal entwickelt sich gar eine Liebesgeschichte. Die Kinder erleben, welche Bedürfnisse ein Tier hat. Und sie fühlen sich von den Tieren vorbehaltlos angenommen- genau so, wie sie sind. Was für ein gutes Gefühl, wenn die Katze zufrieden schnurrt; die Kühe muhen, die Hühner uns begrüssen kommen. Wer dann noch selber etwas zum Wohlbefinden der neuen Freunde beitragen kann- mit Streichlen, Füttern, Bürsten oder Putzen-, fühlt sich wichtig und gebraucht. So wächst Selbstvertrauen. Ein weiterer Pluspunkt: Regelmäßige Kontakte zu Bauernhoftiere senken das Allergierisiko deutlich.
Endlich Raum für vielseitige Bewegung
Keine heiklen Möbel, keine gefährlichen Strassen- auf dem Bauernhofgelände können Kinder endlich tun, was für ihre Entwicklung so wichtig ist: sich ausgiebig bewegen, springen, hüpfen, toben, rennen, kriechen. Auf dem Trettraktor Runde um Runde über den Hofplatz drehen ist ein Riesenpass! Oder mit der Schubkarre auf die Wiese rennen und Äpfel aufladen! Dräckelen, in der Erde wühlen, durch Pfützen waten oder sich einfach kichernd im Heu wälzen. Lauter wertvolle und ganzheitliche Erfahrungen - und die beste Basis für das spätere abstrakte Lernen.
Verständnis für Lebenskreisläufe
Dabei sein, wenn aus den gepflückten Zwetschgen Konfitüre entsteht. Wenn die Sonnenblume von Mal zu Mal mehr Richtung Himmel ragt. Wenn die tollpatschigen Katzenkinder ihre ersten Schritte wagen. Wenn die Kartoffeln au der Erde geholt werden. Nirgendwo sonst sind Arbeitsabläufe und Lebenskreisläufe für kleine Kinder so nachvollziehbar wie auf dem Bauernhof. Das fördert ihr Verständnis fürs Wachsen und Vergehen, fürs Säen und Ernten, für Geburt und Tod. Und den Respekt für die Nahrungsmittel, die auf den Tisch kommen- weil die Kinder wissen, wie viel Aufwand dahintersteckt.
Verschiedene Identifikationsfiguren und Vorbilder
Kinder im Spielgruppenalter lernen am Modell- sie ahmen nach, was sie sehen und identifizieren sich mit anderen. Wie gut, dass es auf dem Bauernhof verschiedene Menschen gibt: Bäuerin, Bauer, landwirtschaftliche Angestellte, Großeltern etc. Das Kind erlebt so verschieden Rollen, verschiedene Charaktere und verschiedene Arten, eine Aufgabe anzugehen. Oft wird gerade der Bauer zu einer Art Held aus Fleisch und Blut: Wie er Traktor fahren kann! Wie er die Kühe auf die Weide bringt! Wie es ihm gelingt, ein Kalb auf die Welt zu bringen. Alles wird genau registriert. Während die Arbeit der eigenen Eltern für viele Kinder diffus bleibt (was machen Mama und Papa eigentlich den ganzen Tag im Büro?), sind die Aufgaben auf dem Bauernhof handfest und überblickbar. Es gibt konkrete Resultate (die Wiese ist gemäht, die Kartoffeln sind geerntet) und Menschen, die dafür verantwortlich sind. Kommt hinzu: Das Kind hat eine Auswahl an Bezugspersonen- vielleicht erkürt es den Angestellten zum Vertrauten oder den Lehrling. Diese Kontakte sind unbezahlbar.
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